Dienstreise #1: Die südliche Rhône


Es ist 
soweit: Ab dem kommenden Sonntag (24.05.15) reist der Weinlakai nach Frankreich. Die südliche Rhône hat in der Vergangenheit schon zahlreiche Weinlakai-Empfehlungen hervorgebracht, denn sie steht in besonderem Maße für eine Vielzahl von Weinen mit einem außerordentlich guten „Preis-Genussverhältnis“. Ich werde täglich in Text und Bild von der Reise berichten und hoffe meine Leser so in die Region “mitnehmen” zu können.
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Sommerliche Trinkfreude: ein Chardonnay aus Rheinhessen!

2014 Weingut Lisa Bunn Chardonnay vom Kalkstein trocken (Weißwein, Rheinhessen, Deutschland)

Eines vorab: Von dem empfohlenen Wein sind nur 300 Flaschen verfügbar. Und zunächst sah es so aus, als würde es mit meiner Empfehlung nichts werden: Die Jungwinzerin Lisa Bunn wollte ihren Chardonnay zunächst ungern “auf einen Schwung” verkaufen. Und da ich den Weingut-eigenen Online Shop nicht als Einkaufsquelle nennen wollte (10 EUR Versandkosten!), konnte der kooperierende Händler erst nach längerem Hin-und-Her den Wein für meine Leser ergattern. Gut so, denn in dieser Preisklasse hatte ich noch nie einen so schönen Chardonnay aus Deutschland im Glas. Durch den behutsamen Einsatz von Holz hat er nichts von seiner Rebsortenstilistik verloren und besitzt dennoch die Chardonnay-typische Cremigkeit. Für mich ein echter Weißwein-Traum!

Der Weinlakai auf Dienstreise!

Vor zwei Wochen führte ich eine Umfrage unter meinen Newsletter-Abonnenten durch (hier abonnieren), um die Gewohnheiten und Interessen meiner Leser besser kennenzulernen. Zudem stellte ich eine konkrete Idee vor und bat die Befragten um deren werte Meinung dazu. Da das Feedback nicht positiver hätte sein können, möchte ich dieses Vorhaben jetzt auch an dieser Stelle ankündigen: Ab Ende Mai werde ich regelmäßig in interessante Weinregionen reisen, um für meine Leser nach den spannendsten Weinen zu suchen. Weiterlesen

Weingut von Weltruhm zum kleinen Preis!

2012 M. Chapoutier Côtes du Rhône “Collection Bio” (Rotwein, Côtes du Rhône, Frankreich)

Der Star-Winzer Michel Chapoutier produzierte bis dato die höchste Zahl an Weinen, die mit 100-Parker-Punkten ausgezeichnet wurden. Für 30 Weine heimste der Star-Winzer diesen Ritterschlag bisher ein. Das 1808 gegründete Weingut ist an der nördlichen und südlichen Rhône aktiv und erzeugt mittlerweile fast alle Weine nach biodynamischen Grundsätzen. Zudem tragen seit Mitte der Neunziger alle Etiketten Blindenschrift. Der heutige Wein ist ein klassischer Côtes du Rhône (Grenache mit Syrah), der nach Demeter Vorgaben produziert wurde und preislich deutlich unter 10 EUR liegt. Damit bietet der Wein einen hervorragenden Einstieg in die Welt von Chapoutier und macht deutlich, dass der hohe Qualitätsstandard auch im Einstiegssegment die wichtigste Rolle spielt.

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Eben noch auf der ProWein, jetzt schon im Osternest!

2010 Tandem “Ars Nova” (Rotwein, Navarra, Spanien)

Vor gut zwei Wochen traf sich die Branche auf der größten Weinmesse der Welt, der ProWein in Düsseldorf. Knapp 6.000 Aussteller hatten hier ihre Stände aufgeschlagen und so pilgerten in drei Tagen 52.000 Fachbesucher in die Landeshauptstadt. Logischerweise war ich einer von Ihnen. Von dem Prinzip “och, mal schauen, ob ich etwas interessantes finde” habe ich mich schon lange verabschiedet – die schiere Masse des Dargebotenen ist einfach zu überwältigend.  Stattdessen mache ich im Vorfeld Termine und treffe mich gezielt mit spannenden Weingütern und Importeuren. Z.B. mit dem Weingut Tandem aus dem spanischen Navarra. Eine Stephen-Tanzer-Bewertung hatte mich neugierig gemacht und was ich nun in der Halle 10 mit dem “Ars Nova” ins Glas bekam war in der Tat “outstanding”. Dem  genannten Händler habe ich drei  versandkostenfreie Pakete abgerungen, die bei Berücksichtigung der inkludierten 4,95 EUR Frei-Haus-Gebühr in einem konkurrenzlosen Flaschenpreis von unter 8 EUR resultieren. Bitte unbedingt die unten genannten Aktionscodes berücksichtigen.

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Ein Monastrell, zurecht in Parkers Gnaden!

2012 CVA “Gordo” (Rotwein, Yecla, Spanien)

Manchmal ist es gar nicht so einfach einen Wein zu recherchieren, der als Weinlakai-Empfehlung in Frage kommt. So habe ich in den letzten Wochen viele erfolgversprechende Kandidaten verkostet, doch entweder war der Wein einfach nicht gut genug oder mir fehlte das gewisse Extra. Als ich dann schon etwas ungeduldig wurde, kam plötzlich ein Wein um die Ecke, der alles wieder gut werden ließ: Der “Gordo” stammt von der Compania de Vinos del Atlantico und ist ein echtes Powerhouse in Sachen Aroma und Struktur. Noch dazu wird er von dem empfohlenen Händler für geradezu lächerliche 7,99 EUR (zudem 11+1-/16+2-Pakete) angeboten. Anderswo wird fast der doppelte Preis aufgerufen. Deshalb ist mal wieder Schnelligkeit gefordert – meiner Prognose nach werden die 1.200 Flaschen sehr schnell ausverkauft sein (Update: Der Händler konnte glücklicherweise noch nachbestellen, da er sehr schnell bereits knapp 2.000 Fl. verkauft hatte).

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Selten so gut: ein Shiraz aus Down Under!

2012 Rolf Binder “Hales” Shiraz (Rotwein, Barossa Valley, Australien)

Es waren insbesondere australische Shiraz, die dafür gesorgt haben, dass ich mich für das Thema Wein begeistert habe. Das ist nicht verwunderlich, denn der typische Shiraz aus Down Under kann einen Weinanfänger nur beeindrucken. Die geradezu aus dem Glas springenden, unfassbar intensiven Fruchtaromen sind für viele Neulinge ein echtes Aha-Erlebnis. Mit den Jahren hat sich für mich das Blatt ziemlich gewendet. Obwohl Syrah zu meinen Lieblings-Rebsorten zählt, erinnern mich die meisten Aussie Shiraz an vanillegetränkte Blaubeermarmelade mit Alkohol-Injektion (über 15% sind die Regel). Die meisten Weine sind zu fruchtbetont, zu alkoholisch, zu “neuholzig”, haben zu viel Extraktsüße, zu wenig Säure und sind dadurch für mich völlig “over the top” und endlos anstrengend. Ausnahmen existieren selbstverständlich, sie bewegen sich nur meist in einem sehr hohen Preissegment. Daher ist meine heutige Empfehlung eine echte Seltenheit: Der “Hales” von Rolf Binder bietet für einen überschaubaren Kurs einen hervorragenden Shiraz mit nur 13,5% Alkohol. Durch die 5+1-Aktion für Weinlakai-Leser wird dieses Angebot zum Pflichtkauf.

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Mit Bubbly blubbernd ins neue Jahr!

2013 Markus Schneider “Bubbly” Brut (Schaumwein, Pfalz, Deutschland)

Deutschland ist der größte Markt für Schaumweine weltweit. Über 400 Million Flaschen des “Sprudelwassers” werden jährlich geköpft. So wundert es nicht, dass fast jeder deutsche Haushalt an Silvester traditionsschuldig eine Flasche Sekt öffnet. Der größte Teil der Bundesbürger beschafft sich diese “Anstoßhilfe” im Supermarkt und gibt dafür noch nicht einmal vier Euro pro Flasche aus. Meist gekauft im Sonderangebot. Das Produkt mit dem Namen aus einem Gebrüder-Grimm-Märchen ist mit jährlich über 100 Million verkauften Flaschen unangefochtener Marktführer. Mache ich mit diesen Daten und Fakten Lust auf einen Schaumwein? Nein, wohl eher nicht. Denn auch wenn diese Massenprodukte “zum Nippen nebenher” teils ganz akzeptabel sind – man will ja nicht immer den Wein-Snob raushängen lassen – wirklich Spaß machen sie nicht. Meist sind sie doch irgendwie sauer, nichts-sagend und zu schaumig. Schluss damit, denn es geht, wer hätte es nach diesem langen Intro gedacht, auch anders. Völlig anders. 

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Eine supertoskanische Weihnacht!

2011 Castello Poggiarello “Collerosso” (Rotwein, Toskana, Italien)

Es ist seit einigen Jahren Tradition, meinen Lesern zu Weihnachten einen ganz besonderen Wein zu empfehlen. Einen Tropfen, der es wert ist, zu einem besonderen Zeitpunkt und im Kreise der Liebsten geöffnet zu werden. Der “Collerosso” ist so ein Wein. Seine vornehme und balancierte Stilistik sowie die sehr zugängliche und aromatische Frucht machen diesen nicht ganz typischen Toskaner zu einem echten Festtagswein. Eigentlich kostet der Wein deutlich über 15 EUR, doch durch konsequente Verhandlungen und einem 12%igen Frühbesteller-Rabatt für alle Weinlakai-Leser, macht auch das Preis-/Genussverhältnis fröhlich und selig.

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Zu Gast im Restaurant Noma

Drei Jahre in Folge (2010-2012) und nun wieder aktuell 2014 wurde das Noma in Kopenhagen zum „World’s Best Restaurant“ gewählt und lenkte dadurch die öffentliche Aufmerksamkeit nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die moderne skandinavische Küche insgesamt. Leider ist dadurch eine Tischreservierung im Noma nahezu aussichtslos. Wenn es damit irgendwann klappt, sollte man nicht lange fackeln und der dänischen Hauptstadt einen Besuch abstatten. Gesagt, getan. Weiterlesen